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Perfluoroverbindungen (PFC) in Eiern von Wanderfalken aus Baden-Württemberg

Perfluoroverbindungen (PFC) in Eiern von Wanderfalken aus Baden-Württemberg

Volltext

Beschreibung

Die LUBW führt in Zusammenarbeit mit ehrenamtlich tätigen Vogelschützern ein landesweites Schadstoff-Monitoring in abgestorbenen Eiern von Wanderfalken (Falco peregrinus) durch. Der Wanderfalke ist durch seine Stellung an der Spitze der Nahrungspyramide für sein hohes Anreicherungsvermögen von schwer abbaubaren und fettlöslichen Schadstoffen (POPs) bekannt. Von den seit 2008 untersuchten elf perfluorierten Verbindungen (PFC) wurden acht in Konzentrationen größer als die Bestimmungsgrenze von 0,5 ng/g Trockensubstanz (TS) gefunden. Perfluorooktansulfonat (PFOS) trat in den weitaus höchsten Konzentrationen auf und erreichte die Wirkungsschwelle in Hühner-Embryonen von 500 ng/g TS mit der Leber als Zielorgan. Aus Untersuchungen an Eismöwen (Larus hyperboreus) ist bekannt, dass die PFOS-Konzentration im Ei ungefähr der Konzentration in der Leber von adulten Tieren entsprach.

Metadaten

TitelPerfluoroverbindungen (PFC) in Eiern von Wanderfalken aus Baden-Württemberg 
KurztitelPFC in Wanderfalkeneiern 2008 - 2011 
UntertitelUntersuchungsergebnisse der Eier von 2008 bis 2011 
HerausgeberLUBW 
Stand 2014 
Seitenzahl
ID UmweltbeobachtungU52-M341-N13 

 

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