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Schaffung einer zentralen Anlaufstelle für die lnitiierung von Wärmenetzen bei Kommunen und KMUs

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Beschreibung

In der Region Ostwürttemberg gibt es bisher keine zentrale AnlaufsteIle für die Initiierung von Wärmenetzwerken und generell für die Beratung von Kommunen und KMUs zu diesem Thema. Durch die Aktivitäten des KEFF an der Hochschule Aalen wurde festgestellt, dass in der Region ein sehr großes Potenzial zur Nutzung industrieller Abwärme besteht. Zusätzlich wurde an der Hochschule Aalen für den Landkreis Heidenheim das integrierte Klimaschutzkonzept erarbeitet. Dadurch entstanden sehr gute Kontakte zwischen der Hochschule und den Kommunen des Landkreises. Im Ostalbkreis bestehen weiterhin Kontakte zu Kommunen wie der Gemeinde Rainau, die sich weitgehend energieautark machen will, sowie der Stadt Aalen, die ein Smart City Konzept mit integrierter Nutzung erneuerbarer Wärme umsetzen möchte. Auch zu anderen Kommunen im Ostalbkreis bestehen gute Kontakte, so dass die Hochschule Aalen über ein sehr großes aktives Netzwerk in der Region verfügt. Sowohl Firmen als auch Kommunen sind bei der Initiierung von Aktivitäten zur Abwärmenutzung oder Einbindung erneuerbarer Energieträger in Wärmenetze sehr stark auf eine technisch und wirtschaftlich fundierte Beratung angewiesen. Andernfalls werden sinnvolle Projekte oft nicht umgesetzt. Die Hochschule Aalen erhält immer wieder Anfragen zur Unterstützung dieser Aktivitäten, kann aber aus Kapazitätsgründen diese bisher nicht bedienen. Ziel dieses Vorhabens ist die Etablierung einer Ansprechperson an der Hochschule Aalen, die sich der Bedürfnisse von Kommunen und Firmen annimmt, Besuche und Erstgespräche durchführt und je nach Gegebenheit eigene Vorschläge zur Umsetzung macht, oder externe Projektierer vermittelt und den jeweiligen Prozess von der ersten Idee bis zur Umsetzung mit begleitet und unterstützt. Diese Vorgehensweise ist bereits bei der Kompetenzstelle Energieeffizienz erprobt und stellt aus unserer Sicht die einzige nachhaltige Lösung zur Schaffung von Wärmenetzen dar. Eine monetäre Unterstützung von Einzelprojekten ist keine Lösung für die langfristige Implementierung von Wärmenetzwerken. Daneben sollen Netzwerke für interessierte Stakeholder aufgebaut und gepflegt werden, so dass sich Neulinge und erfahrene Projektumsetzer miteinander austauschen können oder durch die Einbindung von Experten fundiertes Wissen vermittelt werden kann, welches zum Verständnis aller Beteiligten beiträgt. Die Hochschule kann dabei insbesondere auf Erfahrungen aus der Trägerschaft der Kompetenzstelle Energieeffizienz aufbauen. Die Leistungen des Wärmemanagers können bisher nicht durch die Kompetenzstelle Energieeffizienz abgedeckt werden, da diese den Fokus auf kleine und mittlere Unternehmen richtet. Der neu zu etablierende Wärmemanager wird ausschließlich den Bereich der Wärme abdecken und stellt daher eine ideale Ergänzung zur Arbeit des Energieeffizienzmoderators dar.

Metadaten

TitelSchaffung einer zentralen Anlaufstelle für die lnitiierung von Wärmenetzen bei Kommunen und KMUs 
Stand 2017 
Förderkennzeichen BWWK17001

 

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