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Moose als Anzeiger für den Grad der Gewässerversauerung und der damit verbundenen Aluminium-Belastung. Methodische Vorbereitung eines Schnelltest-verfahrens

Beschreibung

Ziel der Untersuchung ist es, erstmalig Wasserpflanzen auf ihre Verwendbarkeit im Bioindikatorfächer (aktives Monitoring) zur Überwachung der Wasserqualität zu überprüfen. Vor allem sollen verschiedene Auswirkungen der fortschreitenden Gewässerversauerung auf Wasserpflanzen untersucht werden. Vorgesehen sind Laborsimulation und Freilandexperiment zu etwa gleichem Anteil, wobei als Schädigungsparameter der Gaswechsel der Versuchspflanzen gemessen wird. Neben Gaswechselmessungen sollen andere, möglichst leicht und schnell bestimmbare Schadsymptome an Wasserpflanzen im Freiland- und Laborversuch miterfaßt werden. Die Untersuchung wird einen wichtigen Beitrag in Bezug auf das Wasserpflanzenvorkommen in belasteten und versauerten Fließgewässern leisten. Das ist umso dringlicher, da gerade den Primärproduzenten bei der Untersuchung versauerter Fließgewässer bislang zu wenig Aufmerksamkeit geschenkt wurde. Die Zusammenarbeit mit dem zoologischen Institut der Universität Hohenheim ist vorgesehen, um gleiche Untersuchungsstandorte in faunistischer als auch in floristischer Hinsicht zu bearbeiten.

Metadaten

TitelMoose als Anzeiger für den Grad der Gewässerversauerung und der damit verbundenen Aluminium-Belastung. Methodische Vorbereitung eines Schnelltest-verfahrens 
Beginn01.01.1990 
Ende31.12.1991 
FörderkennzeichenU22-90.02 

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