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Sich natürlich entwickelnde Sukzessionsstadien auf Sturmwurfflächen in Baden-Württemberg und ihre Bedeutung für den Naturschutz

Beschreibung

Vorhabensbeschreibung Aufgrund sich ändernder waldbaulicher Konzeptionen (Hinwendung zum Dauerwald) werden unsere Wäl- der in den nächsten Jahrzehnten starken Veränderungen unterliegen. Es ist zu erwarten, daß Kahlschläge (und die entsprechenden Arten) seltener und die Standorte von Halbschattenarten zunehmen werden. Das Forschungsvorhaben stellt eine Vorarbeit dar für spätere umfangreichere Untersuchungen über die Schlagvegetation und deren Folgevegetation in Baden-Württemberg. Besonders geeignet hierzu sind die Sturmwurfflächen der Winterstürme 1989/1990. Das Forschungsvorhaben ist notwendig, um die noch vorhandenen Sturmwurfflächen sicherzustellen und aus der Nutzung herauszunehmen. Es dient der botanischen Bewertung dieser Flächen aus der Sicht des Naturschutzes. Das Forschungsvorhaben versucht, die ersten Stadien der natürlichen Sukzession auf standörtlich und klimatisch verschiedenen Sturmwurfflächen in Baden-Württemberg zu beschreiben. Es stellt sich die Frage, welche der zahlreichen zur Verfügung stehenden Sturmwurfflächen als langfristige, forstlich nicht genutzte Sukzessionsflächen oder Bannwälder ausgewiesen werden sollen. Hierzu dienen Geländearbeiten und Literaturauswertungen. Eine Zusammenarbeit mit Zoologen (Herr Hondong, Institut für Landespflege, Universität Freiburg) ist beabsichtigt.

Metadaten

TitelSich natürlich entwickelnde Sukzessionsstadien auf Sturmwurfflächen in Baden-Württemberg und ihre Bedeutung für den Naturschutz 
Beginn01.04.1992 
Ende30.06.1995 
Förderkennzeichen9127.01PAÖ 

Leiter des Forschungsprojektes:


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