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Entwicklung und Anwendung von in-vitro Testverfahren zur routinemäßigen Untersuchung mutagener und cytotoxischer Wirkungen organischer Luftschadstoffe

Beschreibung

An verschiedenen Probenahmestellen in Baden-Württemberg soll die Belastung mit mutagenen und cytotoxischen organischen Luftschadstoffen regelmäßig untersucht werden. Dazu werden in industriellen und in städtischen Ballungsräumen sowie in ländlichen und naturnahen Regionen Luftprobungen durchgeführt. Mit einem speziellen Probennahmesystem werden partikelgebundene und flüchtige organische Verbindungen getrennt gesammelt. Die Proben werden im Labor aufgearbeitet und mit dem Plate Incorporation Assay nach Maron und Ames mit den Standardteststämmen TA97, TA98, TA100 und TA102 auf ihre mutagene Wirksamkeit hin untersucht. Zur Erfassung der endogenen Biotransformationsvorgänge werden die Tests jeweils mit und ohne metabolische Aktivierung durch Rattenleberhomogenat durchgeführt. Daneben werden an permanenten Zellinien Cytotoxizitätsuntersuchungen durchgeführt. Nach begleitenden chemischen Analysen sollen die Ergebnisse der biologischen Testung mit bestimmten organischen Stoffgruppen (z. B. PCP,PAK, chlorierte KW) oder auch Einzelverbindungen korreliert werden. Die Ergebnisse werden daneben mit den Analysenwerten der Luftmeßstationen, sowie den Werten des Ökologischen Wirkungskatasters der LfU abgeglichen. Ziel der Untersuchnung ist die Erfassung der Konzentration bestimmter chemischer Analysenparameter und die Herstellung eines Zusammenhangs zwischen diesen Untersuchungen. Letztendlich soll die Frage beantwortet werden, ob aus dem Biotest grundsätzlich neue Erkenntnisse über die Luftqualtität gewonnen werden können.

Metadaten

TitelEntwicklung und Anwendung von in-vitro Testverfahren zur routinemäßigen Untersuchung mutagener und cytotoxischer Wirkungen organischer Luftschadstoffe 
Beginn01.10.1992 
Ende31.12.1994 
Förderkennzeichen9217.02PAÖ 

Leiter des Forschungsprojektes:


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