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Sukzessionsuntersuchungen im Rebgelände des Kaiserstuhls

Beschreibung

Die großflächig durchgeführten Rebumlegungen im Kaiserstuhl schufen günstige Voraussetzungen für die Untersuchung von Wiederbesiedlungs- und Sukzessionsvorgängen. Diese Prozesse wurden von Beginn an, ab 1979, verfolgt. Eine erste Auswertung erfolgte 1984. Danach wurde die Sukzessionsuntersuchung bis heute auf einer repräsentativen Großböschung als Materialsammlung kontinuierlich weitergeführt. Ende 1993 liegt eine 15 Jahre umfassende Langzeitstudie vor, wie sie für aussagekräftige Sukzessionsuntersuchungen gefordert wird, bisher jedoch nur in seltensten Fällen für Tiere durchgeführt wurde. Durch die Kenntnis des Sukzessionsablaufes werden Prognosen zur Stabilität und zur Geschwindigkeit des Wandels möglich. Es soll untersucht werden, inwieweit die an den Rebböschungen abgelaufene Sukzession einen annähernd stabilen Zustand erreicht hat und inwieweit dieser dem waldfreier naturnaher Standorte des Kaiserstuhls mit seiner schutzwürdigen, meditteran beeinflußten Tierwelt entspricht und ob Pflegemaßnahmen nötig, erfolgreich oder schädlich sind. Die Konstellation Böschungen - Rebflächen ist die Realisierung eines Integrationsmodells mit zahlreichen Vernetzungen, deren Auswirkungen zu überprüfen sind.

Metadaten

TitelSukzessionsuntersuchungen im Rebgelände des Kaiserstuhls 
Beginn01.07.1993 
Ende31.12.1994 
Förderkennzeichen9310.01PAÖ 

Leiter des Forschungsprojektes:


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