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Untersuchung mutagener Wirkungseffekte in Gewässern und Abwässern

Beschreibung

Über die Bund/Länder-Biotest AG ist das Wasserlabor der LfU zur aktiven Mitarbeit an der Erprobung und Bereitstellung von Biotestverfahren zum Vollzug des AbwAG-WHG verpflichtet. Gegenwärtig stehen Prüfverfahren zur Feststellung erbgutverändemder Wirkungen bis hin zum Nommungsverfahren zur Bearbeitung an. Durch die Zuteilung des Vorprojektes konnten die gerätetechnischen, arbeitsmethodi-schen und sicherheitsrelevanten Vorarbeiten für den Einsak von gentechnisch veränderten Salmonella-stämmen als Testorganismen in den vordringlich zu erprobenden -umu- und Amestests abgeschlossen werden. Die Arbeitserlaubnis nach dem Seuchen- und Gentechnikgesetz wurde beantragt. Es wurden außerdem noch Altematiwerfahren geprüft. Mit dem vorliegenden Antrag soll die weitere Einbindung in die Erprobung und Normung der in der engeren Wahl stehenden Tsetverfahren aufrecht erhalten werden. Zum anderen soll auf der Gnundlage der erarbeiteten Testverfahren in einer umfangreichen Freilanduntersuchung eine Erkundung und Bewer-tung von gentoxischen Wirkungspotentialen in Gewässern Baden-WÜrttembergs vorgenommen werden. Wegen der Verwendung von gentechnisch veränderten Salmonella-Stämmen darf das vorrangig einzusetzende umu-Verfahren nur von Mikrobiologen mit besonderer Ausbildung vorgenommen werden. Mit dem bisherigen Projektbearbeiter steht ein erfahrener Fachmann zur VerfÜgung. Die LfU verfügt Über keinen eigenen Mikrobiologen. Die Arbeiten können ohne Unterbrechnung im Anschluß an das Vor-projekt am 01.01.94 fortgeführt werden. Fortsetzungsantrag: Die bisher genehmigte Projektlaufzeit wird bis zum Abschluß der Verfahrensentwicklung ausreichen. Für eine breitere Testanwendung mit realen Umweltproben ist jedoch eine Laufzeitverlangenung notwendig. Einige bereits ausgefÜhrte orientierende Arbeiten des Biologielabors zum Vorkommen mutagener Wirkungseffekte in der Umwelt haben gezeigt, daß in industriellen Rohabwässem meßbare gentoxische Potentiale auftreten. Ob diese nach entsprechender Passage durch eine Kläranlage dann noch im gereinigten Abwasser oder gar im Vorfluter nachweisbar sind, ist aufzuklären. Daher ist geplant, nach Bewilligung des Fortsetzungsantrages, die Belastung von ca. 200 Kläranlagen mit mutagen wirkenden Inhaltsstoffen zu untersuchen, um einen repräsentativen Uberblick Über die Verhältnisse in BadenWÜrttembera aewinnen zu können. Darüber hinaus sollen auch Fließgewässer in die Untersuchung

Metadaten

TitelUntersuchung mutagener Wirkungseffekte in Gewässern und Abwässern 
Beginn01.01.1994 
Ende31.12.1996 
FörderkennzeichenL44-94.01 

Leiter des Forschungsprojektes:


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