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Katalytische Nachverbrennung lösemittelbeladener Abluft an strukturiert angeordneten Katalysatoren

Beschreibung

Bei der katalytischen Nachbehandlung lösemittelbeladener Abluft wird häufig die Bildung unerwünschter Zwischenprodukte beobachtet, die bei der Auslegung der Nachverbrennungsreaktoren zu Problemen führen. Dies gilt auch für den Einsatz von multifunktionellen Reaktoren mit integriertem regenerativen Wärmeaustausch (Regenerator - Reaktoren), einer neuen eleganten und preisgünstigen Verfahrensvariante. In Zusammenarbeit mit der Firma Kraftanlagen Heidelberg AG soll die Eignung eines neuen Katalysatortyps zur Minimierung dieser unerwünschten Zwischenproduktbildung untersucht werden. Der Katalysator enthält zwei aktive Komponenten, ein ternäres Oxid und ein Edelmetall, die im Reaktor auf unterschiedliche Weise relativ zueinander angeordnet werden (strukturiert angeordneter Katalysator). Von beiden Partnern werden die Aktivität derartiger Katalysatoren bei der Oxidation typischer Lösemittel (i-Propanol, Butylacetat, Aceton) und die Zwischenproduktbildung (Selektivität) gemessen. Nach der Bestimmung der Reaktionsgeschwindigkeiten können die Reaktoren aufgrund von Modellrechnungen so dimensioniert werden, daß der erforderliche Ausbrand aller Schadstoffkomponenten sichergestellt ist.

Metadaten

TitelKatalytische Nachverbrennung lösemittelbeladener Abluft an strukturiert angeordneten Katalysatoren 
Beginn01.01.1994 
Ende01.01.1996 
FörderkennzeichenPEF394001 

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