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Genetische Isolation von Kleinsäugerpopulationen durch Fragmentierung der Landschaft

Beschreibung

Die Fragmentierung unserer Kulturlandschaft durch Straßen und andere Verkehrswege führt immer mehr zu einer Verinselung der zerschnittenen Lebensräume. Die Auswirkungen, die diese Zerschneidung auf die Überlebensfähigkeit von Kleinsäugerpopulationen hat, kann bis heute nur vermutet werden. Daß Straßen Barrieren darstellen, konnte durch frühere Studien beobachtet werden. Ob und in welchem Grad ein genetischer Austausch zwischen Populationen über diese Barrieren hinweg noch möglich ist, kann nun erstmals mit der Anwendung einer neuen genetischen Methode (DNA-Fingerprinting) überprüft werden. Durch den Fang und der Analyse von Gewebeentnahmen bei Tieren von zunächst 2 Kleinsäugerarten bedeirseits von verschieden breiten und befahrenen Straßen wird es möglich sein, die tatsächliche Isolationswirkung zu erforschen. Die Ergebnisse dieser Studie werden eine bedeutende Grundlage für künftige Einschätzungen der ökologischen Auswirkungen von Verkehrswegen auf die Kleinsäugerfauna darstellen.

Metadaten

TitelGenetische Isolation von Kleinsäugerpopulationen durch Fragmentierung der Landschaft 
Beginn01.04.1994 
Ende31.12.1996 
Förderkennzeichen9512.01PAÖ 

Leiter des Forschungsprojektes:


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