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Adsorptive Abtrennung und Rückgewinnung organischer Komponenten aus Abluft

Beschreibung

Herkömmliche Adsorptionsverfahren zur Abluftreinigung nutzen entweder Heißdampf- oder Heißgasdesorption im Desorptionsschritt. Erstere ist energetisch aufwendig, letztere liefert nur ein Desorbat mäßiger Konzentration, so dass eine nachfolgende Kondensation sehr tiefe Temperaturen erfordert. Im Rahmen eines Vorprojekts wurde am Beispiel der Aminadsorption aus Gießereiabluft eine neue Desorptionstechnik entwickelt. Sie beruht auf einer indirekten Aufheizung der Adsorberschüttung über die Wand oder über in der Schüttung liegende Rohrschlangen in Verbindung mit einer Vakuumdesorption (10 - 50 mbar) und einem geringen Spülgasstrom. Dadurch entsteht ein hochkonzentriertes Desorbat, das leicht kondensiert oder dampfförmig in den Produktionsprozess zurückgeführt werden kann. Im beantragten Vorhaben soll dieses Verfahren mit einer zum großen Teil bereits vorhandenen mobilen Dreibettanlage im Miniplantmaßstab an drei technisch wichtigen Beispielprozessen unter Labor- und Betriebsbedingungen erprobt und optimiert werden. Zur Abtrennung von Abluftbegleitstoffen, die den Aktivkohleadsorber irreversibel blockieren würden, sind Voradsorber mit Zeolithschüttung vorgesehen. Die Regenerierung dieser Voradsorber durch geeignetes periodisches Abbrennen der Beläge ist Teil der Aufgabenstellung.

Metadaten

TitelAdsorptive Abtrennung und Rückgewinnung organischer Komponenten aus Abluft 
Beginn01.10.1994 
Ende31.03.1997 
FörderkennzeichenPEF394007 

Leiter des Forschungsprojektes:


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