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Erhöhte AOX-Werte im Klärschlamm infolge Einsatzes von Fällmitteln zur P-Elimination

Beschreibung

Anlaß für die Untersuchungen der VEDEWA auf der Kläranlage Remshalden ist das Auftreten von erhöhten AOX-Gehalten im Klärschlamm nach der Umstellung des Kläranlagenbetriebs. Ursprüngliche Vermutungen, diese Gehalte seien auf Indirekteinleitungen oder die Annahme von Sickerwasser der Deponie Schorndorf zurückzuführen, erwiesen sich nach durchgeführten Begehungen und Untersuchungen als nicht zutreffend. Im Januar 1995 wurde der Betrieb von der Vorfällung im belüfteten Sandfang auf eine Nachfällung umgestellt. Als Folge hiervon konnte eine sehr schnelle Abnahme der AOX-Gehalte unter den Grenzwert der Klärschlammverordnung beobachtet werden. Seit im April diesen Jahres zur Vorfällung zurückgekehrt wurde, stiegen die AOX-Werte wiederum an und liegen derzeit bei über 500 mg/kg TS mit weiter steigender Tendenz. Es liegt die Vermutung nahe, daß dieser Anstieg auf chemische Reaktionen beim Einsatz von Fällmitteln zurückzuführen ist, obwohl im Fällmittel seblst nur sehr geringe AOX-Werte gefunden wurden.

Metadaten

TitelErhöhte AOX-Werte im Klärschlamm infolge Einsatzes von Fällmitteln zur P-Elimination 
Beginn01.07.1995 
Ende30.06.1996 
FörderkennzeichenU33-95.02 

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