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Individuelle Empfindlichkeit auf schädigende Effekte von Luftschadstoffen: welche Bedeutung kommt dem Alpha-1-Antitrypsin zu?

Beschreibung

Hintergrund: Unter homozygoten Trägern des alpha- 1 -Antitrypsin-Mangelgenes führt Aktiv-Rauchen zu frühzeitiger Emphysementwicklung. massiver Einschränkung der Lungenfunktion und verfrühter Mortalität. Ob ähnliche Effekte durch andere Schadstoffe wie Passiv-Rauchen oder Luftschadstoffbelastung unter homozygoten oder heterozygoten Merkmalsträgern hervorgerufen werden, ist unbekannt. Ziel des Vorhabens: Die Prüfung der These, ob Heterozygotie für alpha- 1 -Antitrypsin mit einer erhöhten Suszeptibilität von Kindern gegenüber Schadstoffen wie Passiv-Rauchen oder Verkehrsbelastung einhergeht. Methodik: Das vorgeschlagene Projekt ist eingebettet in ein vom BMFT finanziertes Projekt zur Bestimmung der Prävalenz von Asthma und respiratorischen Symptomen an 9- bis 10-jährigen Kindern in München, Dresden und Leipzig. Im Rahmen dieses Verbundprojektes werden Blutproben abgenommen. Die zusätzlich erforderliche Laboruntersuchung zur qualitativen wie quantitativen Charakterisierung der alpha- 1 -Antitrysin-Phänotypen der Probanden. um diese mit den Messungen der Prävalenz respiratorischer Symptome und den Resultaten der Lungenfunktionsprüfung in Bezug zu setzen, wird hiermit beantragt.

Metadaten

TitelIndividuelle Empfindlichkeit auf schädigende Effekte von Luftschadstoffen: welche Bedeutung kommt dem Alpha-1-Antitrypsin zu? 
Beginn01.10.1995 
Ende30.09.1996 
FörderkennzeichenPUGL95005 

Leiter des Forschungsprojektes:


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