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In vitro-Untersuchungen zur Biobeständigkeit und biologischen Reaktivität natürlicher und künstlicher Mineralfasern

Beschreibung

Mit Hilfe einfacher in vitro-Testsysteme sollen die Zusammenhänge zwischen oxidativem Potential als Maß für die Toxizität künstlicher Mineralfasern und Massenverlust bzw. Veränderung der Faseroberfläche als Maß der Biobeständigkeit aufgeklärt werden. In den bisherigen in vitro-Untersuchungen wurde die Löslichkeit von künstlichen Mineralfasern anhand des Massenverlustes über die Zeit unter bestimmten Bedingungen definiert. Diese Systeme erlauben keine Aussage über den toxischen Charakter der sich auflösenden Faser. Mineralfasern mit unterschiedlichem kanzerogenen Potential sollen in das Lungensurfactant, bzw. die Gewebsflüssigkeit simulierende Medien eingesetzt werden. In regelmäßigen Abständen wird ihr oxidatives Potential in biochemischen Modellsystemen erfasst. Dabei gilt es, die oxidierenden Spezies zu charakterisieren und eine mögliche Beteiligung von Übergangsmetallen an der Reaktivität nachzuweisen. Vor Beginn und nach Beendigung der Versuchsdurchführung werden die verwendeten Fasern einer morphometrischen, chemischen und gewichtsbezogenen Analyse unterzogen. Die gewonnenen Daten sollen zeigen, ob ein kontinuierlicher Massenverlust von Mineralfasern mit einer kontinuierlichen Toxizitätsabnahme einhergeht.

Metadaten

TitelIn vitro-Untersuchungen zur Biobeständigkeit und biologischen Reaktivität natürlicher und künstlicher Mineralfasern 
Beginn01.01.1997 
Ende31.12.1998 
FörderkennzeichenPUGL96004 

Leiter des Forschungsprojektes:


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