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Interaktion von Xenoestrogenen, Phytoestrogenen und Mykotoxinen mit der Fort-pflanzungsfunktion der Frau

Beschreibung

Chronische reproduktionstoxische Wirkungen von Umweltschadstoffen sind bis heute unzureichend erforscht, obwohl sie häufig ein empfindlicher toxikologischer Endpunkt sind. In unserem Vorhaben soll die Bedeutung von Umweltchemikalien und Naturstoffen mit estrogenartiger Wirkung (Xenoestrogene, Phytoöstrogene, Mykotoxine) für die Funktion der menschlichen Gebärmutterschleimhaut (Endometrium), und von Phthalaten für die Ovarialfunktion untersucht werden. Störungen der hormonellen Regelkreise in diesen Organen können mit erheblichen Beeinträchtigungen der menschlichen Fortpflanzung (lmplantationsstörungen, Frühaborte, Ovarialinsuffizienz) verbunden sein. Für Phytoöstrogene wurden aber auch schon protektive Effekte hinsichtlich des Brustkrebsrisikos beschrieben. Während beim Tier und in vitro aussagekräftige Befunde über reproduktionstoxische Effekte von endokrin wirksamen Umweltchemikalien vorliegen, ist die Relevanz dieser Daten für den Menschen bis heute sehr umstritten. In unserem Projekt soll zunächst die innere Belastung des Endometnums und des Ovars mit den genannten Stoffen als Grundlage für eine Risikoabschätzung ermittelt werden. Auf der Basis der im ersten Bewilligungszeitraum gewonnenen Expositionsdaten sollen in vitro-Wirkungsexperimente an menschlichen Endometriumszellen (Gebärmutter) und Granulosazellen (Eierstock) durchgeführt werden.

Metadaten

TitelInteraktion von Xenoestrogenen, Phytoestrogenen und Mykotoxinen mit der Fort-pflanzungsfunktion der Frau 
Beginn01.01.1997 
Ende31.03.1998 
FörderkennzeichenPUGU96004 

Leiter des Forschungsprojektes:


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