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Belastung von Säuglingen mit polychlorierten Dibenzo-p-dioxinen (PCDD), Dibenzo-furanen (PCDF) und Biphenylen und deren Auswirkung auf sensible biologische Parameter

Beschreibung

Die Akkumulation von lipophilen, persistenten polychlorierten Kohlenwasserstoffen in der Nahrungskette und die infolge dessen auftretende relativ hohe Belastung gestillter Säuglinge hat zu Besorgnissen im Hinblick auf mögliche negative Folgen für die Gesundheit dieser Kinder geführt. Bei den geplanten Untersuchungen geht es uns daher primär um die Frage, ob die Hintergrundbelastung der Muttermilch in der Bundesrepublik Deutschland überhaupt zu messbaren Veränderungen sensibler biologische Parameter führt (die nicht zwangsläufig auch zu krankhaften Veränderungen führen müssen). Es sollen daher am Ende des ersten Lebensjahres 40 gestillte (20 "normal" und 20 höher exponierte) und 20 nicht gestillte Kinder untersucht werden hinsichtlich nachweisbarer Veränderungen im Blutbild und Immunsystem (Immunglobuline, Hauttests, Lymphozyten-Subpopulationen), in der P450-Enzymaktivität der Leber (,3C-Coffein-Atemtest), bei bestimmten Leberenzymen im Serum und bei den Schilddrüsenhormonen. Bei allen Kindern soll die tatsächlich vorliegende Belastung mit PCDDs, PCDFs und PCBs durch eine Blutuntersuchung ermittelt werden (sowie parallel bei 50% aller Müttern zur Beantwortung toxikokinetischer Fragen).

Metadaten

TitelBelastung von Säuglingen mit polychlorierten Dibenzo-p-dioxinen (PCDD), Dibenzo-furanen (PCDF) und Biphenylen und deren Auswirkung auf sensible biologische Parameter 
Beginn01.01.1997 
Ende31.10.1999 
FörderkennzeichenPUGU96005 

Leiter des Forschungsprojektes:


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