Fachdokumente Online der Landesanstalt für Umwelt Baden-Württemberg

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WPS-Workshop

Volltext

Beschreibung

Präsentationsfolge:


1. Erste Erfahrungen und Fragen beim Einsatz von Diensten im Umweltinformationssystem (UIS), Herr Müller
2. Einsatz und Nutzen standardisierter (Geo)-Dienste im UIS-BW, Herr Schillinger
3. GDI 2.0 - Interoperable GIS Analysen im Web, Herr Prof. Dr. Zipf
4. Der Web-Mapping-Client Legato, Herr Steger
5. Einführung in Web Processing Services, Herr Hofmann
6. Generische WPS-Dienste und deren Umsetzung, Herr Briesen
7. Praktische Beispiele für WPS-Dienste der LUBW, Herr Ellmenreich
8.1 Cadenza / GISterm als generische WPS Klienten, Herr Briesen
8.2. Entwicklungsstände generischer WPS-Klienten, Herr Ellmenreich
9. Legato als generischer WPS Klient, Herr Briesen
10. ArcGIS als WPS Server, Herr Haberer
11. Cadenza als WPS-Server, Herr Hofmann

Standardisierte Dienste gewinnen innerhalb des Umweltinformationssystems Baden-Württemberg sowohl bei der Umsetzung fachlicher Anforderungen als auch hinsichtlich des gesetzlich geforderten Aufbaus einer Geodateninfrastruktur zunehmend an Bedeutung. Auf dem Workshop "Standardisierte Dienste im UIS" stellte das Informationstechnische Zentrum (ITZ) der Landesanstalt für Umwelt, Messungen und Naturschutz (LUBW) am 30.9.2010 in Karlsruhe zusammen mit Referenten aus Forschung und Entwicklung den aktuellen Stand zu den Web Processing Services vor.

In dem Workshop wurden der Stand der Dienste-Entwicklung in RIPS und der generelle Einsatz von Diensten im Rahmen des UIS behandelt. Eingegangen wurde auch auf die inzwischen nach dem Landesgeodatenzugangsgesetz BW erforderlichen und von der Open Geospatial Consortium (OGC) standardisierten Web Map Services (WMS) und die Web Feature Services (WFS) als Darstellungs- und Downloaddienste.

Als neuer bedeutender "Allzweckdienst" ist bei INSPIRE ein Web Processing Service (WPS) vorgesehen. Im Gegensatz zu Darstellungs- und Downloaddiensten, mit denen Daten eins zu eins abgerufen, heruntergeladen oder visualisiert werden können, bietet sich der WPS vor allem zur Umsetzung in Szenarien für den Katastrophenschutz mit Bedarf an verteilten Server-Dienstleistungen an. Die LUBW konnte dazu die für die Hochwassergefahrenkarte (HWGK) entwickelten Funktionen vorstellen. Die Firma disy stellte einen innovativen Ansatz und einen ersten Prototyp für WPS vor. Als Gastredner war Prof. Dr. Zipf von der Universität Heidelberg eingeladen. Er zeigte anschaulich an einem Beispiel mit dreidimensionalen Darstellungen welche Bewohner im Stadtgebiet von Heidelberg in einem Bombenalarmfall evakuiert werden müssten.

Vorteil der verteilten Dienstenutzung, zum Beispiel aus einem Einsatz- oder Lagezentrum ist, dass mit einfachen Anwenderprogrammen ein Zugriff auf einen WPS-Server "im Hintergrund" ausgeführt werden kann und dabei hochkomplexe Auswertungen zu notwendigen Informationen für eilbedürftige Entscheidungen herangezogen werden können. Dadurch wird eine effiziente und wirtschaftliche Mehrfachnutzung dieser Dienste ermöglicht. Das erreichbare Spektrum ist bisher nur in Ansätzen erkannt, zeigt aber das große Potential, welches durch die prozessorientierten Dienste in einer GDI-standardisierten Dienstelandschaft entfaltet werden kann.

Metadaten

TitelWPS-Workshop 
Untertitel30.9.2010 - LUBW Karlsruhe.
In dem Workshop wurden der Stand der Dienste-Entwicklung in RIPS und der generelle Einsatz von Diensten im Rahmen des UIS behandelt. Eingegangen wurde auch auf die inzwischen nach dem Landesgeodatenzugangsgesetz BW erforderlichen und von der Open Geospatial Consortium (OGC) standardisierten Web Map Services (WMS) und die Web Feature Services (WFS) als Darstellungs- und Downloaddienste. Schwerpunkt bildeten Web Processing Services (WPS) 
KommentarFolienpräsentationen verschiedener Autoren (PPS/PDF) 
Stand 2010 

 

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